2 Tage noch! Dann habe ich mein freiwilliges ökologisches Jahr abgeschlossen. Ich bin bereits dabei meinen Schreibtisch aufzuräumen, Sachen zu packen, die neuen FöJ’ler einzuarbeiten etc..
Micha hat sich bereits vor zwei Wochen nach Tarifa verabschiedet. Für mich gehts dann Sonntag mit der Familie für zwei Wochen nach Island bevor ich in Aaachen richtig mit Studium beginnen kann.
Nun aber zum eigentlichen Inhalt dieses Posts: gerade habe ich meinen Erfahrungsbericht über das FöJ fertig gestellt. Diesen habe ich für das LVR geschrieben um mein Zeugnis zu bekommen
Es ist mal wieder mit 8 Seiten etwas länger als geplant geworden. Daher habe ich das ganze mal in ein PDF gepackt:
Den Erfahrungsbericht gibts hier als PDF
Ich schreibe hier etwas allgemein über das FöJ und meine persönlichen Erfahrungen, die ich während diesem Jahr gesammelt habe.
Vielleicht kann ich ja hier die Chance nutzen etwas Werbung für das FöJ zu machen. Ich empfehle es jedem! Nutzt die Chance, beginnt nicht gleich zu studieren und macht lieber ein FöJ 
Es hat sich gelohnt. 100%ig
Weltweit sind knapp 900 Millionen Menschen chronisch unterernährt.
FAO Statistics Division 2006
Diesem Problem widmete ich meinen Mini-Vortrag “Das Welternährungsproblem – Probleme, Lösungen und ein Ausblick”, den ich im Rahmen des letzten Seminars meines freiwilligen ökologischen Jahres gehalten habe.

Urban Gardening/Agriculture
Den Inhalt dieses Vortrags habe ich direkt aus der Forschung abgeleitet. Gutachten des TA-Projekts „Welchen Beitrag kann die Forschung zur Lösung des Welternähurngsproblem leisten?” sowie einige Zusammenfassungen andere Studien waren meine Quellen. Das KATALYSE Institut, meine Einsatzstelle, hat für das TA-Projekt selbst ein Gutachten über den “globalen Ernährungswandel” verfasst. Hier habe ich mich auch etwas spezialisiert. Mal ohne Wikipedia, Google & Co zu Recherchieren kann ganz schön anstrengend sein.
Das Welternährungsproblem nimmt sich dem Problem der Verteilung und Produktion von lebenswichtigen Nahrungsmitteln an. Dabei kann sowohl die Verteilung als auch die Produktion wieder in eine Vielzahl von Teilproblemen zerlegt werden:
- Verteilung
- globaler Ernährungswandel
- Bevölkerungsentwicklung
- Dominanz der Industriestaaten über die Rohstoffe der Entwicklungsländer
- Flächenkonkurrenz
- Nahrung vs. Viehfutter vs. Energiepflanzen
- politisch/wirtschaftliches “Landgrabbing”
- Wasserverteilung
- Produktion
- Biodiversität
- Produktivitäts- & Ertragssteigerung
- Gentechnik
- neue Technologien
- Klimawandel
Hier der Link zur Präsentation