bubbles

elektro:camp(«2011.5»)

Wie letztes Jahr steht dieses Jahr wieder ein elektro:camp an.

Nachdem wir uns vergangenen Oktober gemeinsam beim Fraunhofer ITWM in Kaiserlautern getroffen haben, geht es dieses Jahr nach Stuttgart in die Hochschule der Medien:

Freitag 27.  + 28. Mai 2011, Hochschule der Medien, Stuttgart.

Zwei Tage lang treffen sich Entwickler/Hacker & Interessierte um über

  • Smart Metering
  • Home Automation
  • Renewable Energy
  • Home Displays & User Interfaces

zu diskutieren und in Form eines Barcamps kleine Vorträge zu halten. Ursprünglich wurde geplant das Camp jedes Jahr zu veranstalten. Mit dem Treffen im Mai läuft es vielleicht sogar bald auf einen halbjährigen Turnus hinaus ;)

Aus aktuellem Anlass wird es hoffentlich auch eine Diskussion über Geigerzähler und den Aufbau eines unabhängigen Sensornetzwerkes geben.

Neben flukso.net und mysmartgrid.net wird auch unser Projekt, volkszaehler.org, wieder dabei sein. Ich freue mich euch dort zu sehen ;)

Inner workings of UNI-TREND UT61E Digital Multimeter

Ole hat mich in einem älteren Beitrag auf das Innenleben des “UNI-TREND UT61E Digital Multimeter” aufmerksam gemacht. Ole suchte nach einer Möglichkeit die serielle Datenübertragung zu deaktivieren. Ich schlug vor das Multimeter zu öffnen und nach einem Datenblatt des verwendeten IC’s zu suchen.

Das Multimeter besitzt einen Cyrustek ES51922P (P für Peak, Datenblatt ist verlinkt). Dessen Funktionalität geht etwas über die angegeben Features des UNI-TREND UT61E hinaus. So könnte man durch kleinere Modifikationen auch noch Temperatur messen, das Multimeter kalibrieren oder als Frequenzzähler nutzen.

Da ich derzeit diese Funktionen nicht benötige, entschied ich mich erst einmal hier nichts zu modifizieren. Aber vielleicht ist ja jemand Anderes auf der Suche nach genau diesen Features..

Das Datenblatt ist in verständlich in Englisch verfasst und enthält auch eine Spezifikation des seriellen Protokolls. Es ergänzt so die von Henrik Haftmann erarbeitete detaillierte Beschreibung des Protokolls,

Hier noch eine paar Bilder der Innereien (man könnte sie fast zum Nachbau verwenden ;)

PS: Die serielle Ausgabe ist durch das Ziehen von Pin 111 auf Masse permanent aktiviert und lässt nicht auch nicht Abschalten. Höchstens das Durchtrennen der Leiterbahn um Pin 111 würde Abhilfe schaffen.

fnordlicht vu meter

Last time, I showed you my new fnordlicht’s. Today, I’ve a little gift for you: I’ve written a small c program to control the lights according to the current peak level.

The software analyses the audio signal of my system (Ubuntu 10.10 with pulseaudio). So you can dance to everything that can play audio.. :D

Update: As preparation for a exam, I added a discrete fourier analysis (DFT). Unfortunatly the serial bus is to slow to visualize the audio spectrogram in real time :( The bars are colored with their complex phase->hue (HSV) aquivalent.

The software uses and is distributed together with my fnlib (fnordlicht library) available under: http://web.git.0l.de/libfn.git

Some technical details (in german):

Ich benutze PulseAudio um mich in die Soundkarte des Systems einzuklingen. Das Programm tarnt sich als Recording-Tool. Und kann dadurch den kompletten Audio-Output oder nur bestimmte Programme visualisieren. Sogar das Mikrofon kann ich benutzen :p

PulseAudio liefert mir einen einfachen PCM Stream (44,1kHz Samplingrate, Mono & 16-Bit signed Integers). Derzeit addiere ich immer nur x Werte dieses Bytestreams und mittele diese Summe dann über einen kurzen Zeitraum.

Geplant ist noch eine FFT-Analyse um  die Amplituden verschiedener Frequenzen gemäß der “Ohrkurve”, der Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs, gewichten zu können. Der Schritt zur Spektraldarstellung (jedes meiner 10 fnordlichter als VU-Meter für ein bestimmtes Frequenzband) ist dann hoffentlich auch nicht mehr so weit.

Ohrkurve

Hints (for me)