Bubbles

FöJ Erfahrungsbericht

2 Tage noch! Dann habe ich mein freiwilliges ökologisches Jahr abgeschlossen. Ich bin bereits dabei meinen Schreibtisch aufzuräumen, Sachen zu packen, die neuen FöJ’ler einzuarbeiten etc..

Micha hat sich bereits vor zwei Wochen nach Tarifa verabschiedet. Für mich gehts dann Sonntag mit der Familie für zwei Wochen nach Island bevor ich in Aaachen richtig mit Studium beginnen kann.

Nun aber zum eigentlichen Inhalt dieses Posts: gerade habe ich meinen Erfahrungsbericht über das FöJ fertig gestellt. Diesen habe ich für das LVR geschrieben um mein Zeugnis zu bekommen ;) Es ist mal wieder mit 8 Seiten etwas länger als geplant geworden. Daher habe ich das ganze mal in ein PDF gepackt:

Den Erfahrungsbericht gibts hier als PDF

Ich schreibe hier etwas allgemein über das FöJ und meine persönlichen Erfahrungen, die ich während diesem Jahr gesammelt habe.

Vielleicht kann ich ja hier die Chance nutzen etwas Werbung für das FöJ zu machen. Ich empfehle es jedem! Nutzt die Chance, beginnt nicht gleich zu studieren und macht lieber ein FöJ :)

Es hat sich gelohnt. 100%ig

9 Gründe warum ich blogge…

…und du es auch tun solltest:

  1. Für sich selbst
    Dein persönlicher Blog ist eine moderne Form des Tagebuchs an dem du jeden Teil haben lässt. Hier kannst du deine Gedanken ordnen und weiter führen; meist ohne dass dies bewusst tust.
  2. Für andere
    Nur selten bist du mit deinem Problem alleine. Durch das Bloggen veröffentlichst du eigene Erfahrungsberichte und Lösungsansätze, die anderen Internetnutzer weiterhelfen können.
  3. Zum Behalten und Wiederfinden
    Wie war noch mal die Farbcodierung der Interruptleitung? Wo ist dieses Protokoll dokumentiert? Häufig stößt man auf diese Fragen erst ein paar Tage nach der Veröffentlichung eines Artikels. Jedoch ist es gerade dann äußerst hilfreich diese Informationen im eigenen Blog dokumentiert zu haben. Kleiner Tipp: orientiert ich schon beim Schreiben an diesen Fragestellungen.
  4. als Aushängeschild
    Klar, heutzutage durchforstet bereits fast jeder Arbeitgeber das Internet nach möglicherweise brisanten Informationen über seine Mitarbeiter. Oder sei es nur die Ex-Freundin, die dich online stalkt. Gerade das kannst du jedoch auch zu deinem Vorteil nutzen. Neue Leute kennen lernen, sich einen Namen machen. Der Blogger verkauft sich als Marke.
  5. Als Zeitvertreib
    So, endlich mal nichts zu tun? Dann blogge doch. Aber bitte nicht über Gott und die Welt. Deine Beiträge sollten schon ein gewisses Niveau haben. Einfach die Nachrichten anderer zu wiederholen oder zu verlinken ist langweilig. Sei Produktiv! Dokumentiere deine Projekte und Experimente. Das ist allemal besser als sich vor den Fernseher zu pflanzen.
  6. Zum Lernen
    Egal was du Bloggst. Du lernst immer dazu. Sei es das Schreiben, Recherchieren, Dokumentieren oder Veröffentlichen. Oft stößt du während deiner Recherchen auch auf neue Erkenntnisse.
  7. Weil wir keine Zeitung brauchen
    Blogs, Twitter, Facebook, Youtube & co sind im Trend. Jeder berichtet direkt, schneller und unabhängiger. Klar ein einziger Beitrag sagt nichts und ist auch nicht glaubhaft. Die Menge macht es. Unbewusst werden hierdurch falsche Meldungen ausgefiltert. Wahre Ereignisse verbreiten sich wie ein Lauffeuer durch die “Blogosphäre”. Die Zeit der zentralisierten Nachrichtenorgane ist abgelaufen. Gegen viele kleine Experten sind auch sie machtlos. Ihre veralteten und langsamen Verbreitungskanäle werden durch leistungsstarke Suchmaschinen abgelöst.
  8. Weil jeder was zu Sagen hat
    Du nicht? Dann solltest du dir mal darüber Gedanken machen. Und sei es nur in Form von Kommentaren!
  9. Feedback
    In einem Land, in dem 3 von 4 Menschen einen Zugang zum Internet haben, kann man als Privatperson mit einem Blog mehr Menschen erreichen als mit allen anderen gängigen Medien zusammen. Informationen sind zeitlich und lokal nicht gebunden. Interaktion ist vereinfacht worden. Jeder kann dazu beitragen. Jeder kann kommentieren.

Präsentation: Das Welternährungsproblem

Weltweit sind knapp 900 Millionen Menschen chronisch unterernährt.
FAO Statistics Division 2006

Diesem Problem widmete ich meinen Mini-Vortrag “Das Welternährungsproblem – Probleme, Lösungen und ein Ausblick”, den ich im Rahmen des letzten Seminars meines freiwilligen ökologischen Jahres gehalten habe.

Urban Gardening/Agriculture

Den Inhalt dieses Vortrags habe ich direkt aus der Forschung abgeleitet. Gutachten des TA-Projekts „Welchen Beitrag kann die Forschung zur Lösung des Welternähurngsproblem leisten?” sowie einige Zusammenfassungen andere Studien waren meine Quellen. Das KATALYSE Institut, meine Einsatzstelle, hat für das TA-Projekt selbst ein Gutachten über den “globalen Ernährungswandel” verfasst. Hier habe ich mich auch etwas spezialisiert. Mal ohne Wikipedia, Google & Co zu Recherchieren kann ganz schön anstrengend sein.

Das Welternährungsproblem nimmt sich dem Problem der Verteilung und Produktion von lebenswichtigen Nahrungsmitteln an. Dabei kann sowohl die Verteilung als auch die Produktion wieder in eine Vielzahl von Teilproblemen zerlegt werden:

  • Verteilung
    • globaler Ernährungswandel
    • Bevölkerungsentwicklung
    • Dominanz der Industriestaaten über die Rohstoffe der Entwicklungsländer
    • Flächenkonkurrenz
      • Nahrung vs. Viehfutter vs. Energiepflanzen
      • politisch/wirtschaftliches “Landgrabbing”
      • Wasserverteilung
  • Produktion
    • Biodiversität
    • Produktivitäts- & Ertragssteigerung
      • Gentechnik
      • neue Technologien
    • Klimawandel

Hier der Link zur Präsentation